Straßenhunde in Rumänien Homepage

Das Tagebuch des Billy-Fellini-Malo

 

Sonntag, 1. November 2009
Heute früh habe ich alle drei Hunde ins Auto gepackt, um mit ihnen auf die holländische Nordseeinsel Texel zu fahren.Wie schon im vergangenen Jahr wollen wir dort auch noch viele andere Aussies treffen. Fellini wehrt sich wie immer heftig, als ich ihn in die Autobox einschließe. Doch er ergibt sich immer schnell in sein Schicksal und während der Fahrt höre ich keinen Mucks von den Hunden. Erst als wir auf die Fähre fahren erkennt Sheila das Ziel unserer Reise und fängt in ihrer Box an laut zu Singen und vor Freude zu quietschen. Zuerst fahre ich mit den Hunden an den Strand, aber genau zu dem Zeitpunkt fängt es an zu regenen. Die Mädels erkennen die Lage sofort und jagen wild durch die Dünen auf den Strand zu und rasen wie die Irren durch den Sand. Fellini, noch leicht benommen, lässt sich aber von der Freude anstecken und rennt mit. So habe ich ihn noch nie laufen gesehen!
Wir bleiben nicht lange, es ist kalt und ungemütlich, ich will ins trockene Apartement und hoffe auf besseres Wetter.

 

Montag, 2. November 2009
So richtig schönes Wetter haben wir zwar nicht, aber es ist trocken und die Hunde haben Spaß ohne Ende am Strand.

fellini mit Schleppleine am Strand

Wie ich es eigentlich erwartet hatte, hat auch Fellini das neue Zuhause sofort akzeptiert. Sein Körbchen steht zwar an einer anderen Stelle, aber die Aussies und sein Mensch sind dort, also ist alles OK. Ich erhoffe mir von dieser Woche, dass er sich noch stärker an sein neues Rudel bindet, die Regeln des Zusammenlebens lernt und sich durch dieses ruhige Zusammensein auch weiter gesundheitlich erholen kann. Wir haben viel Zeit und Ruhe, werden spazieren gehen und viele andere Hunde treffen, denn um diese Jahreszeit reisen zahlreiche Hundebeitzer mit ihren Vierbeinern an die Nordsee um das Meer und den Wind zu genießen.

 

Mittwoch, 4. November 2009
Gestern früh hatten wir herrliches Wetter am Strand, und heute abend einen fast perfekten Sonnenuntergang. Fellini wird täglich munterer, wacher, aufmerksamer und seine Leistungsfähigkeit und Ausdauer steigt täglich. Es macht mir riesigen Spaß, den drei Hunden beim Toben und Spielen am Strand und in den Dünen zuzuschauen:

3 HUnde

 

3 Hunde

 

buddeln im Sand

 

mit einer Muschel

 

Sprung Richtung Wasser

Sein Gang ist leichter, tänzelnder geworden.

Nach nunmehr zwei Wochen ist er kaum wieder zu erkennen. Ich freue mich über das Leuchten in seinen Augen.

abends

Auch hier verlaufen Hundebegegnungen völlig entspannt ab. Alle drei Hunde wissen sich anderen fremden Hunden gegenüber zu benhemen und vermeiden jegliche Streitigkeiten. Darüber bin ich sehr glücklich. Auch wenn Fellini sich mal bei einem anderen Hund vertrödelt, ein Pfiff und der Ruf Felliiiini, und das kleine schwarze Plüschtier rast zu mir und freut sich. Hoffentlich bleibt das so!

 

wälzen im Sand

 

Sonnenuntergang

 

Freitag, 6.November 2009
heute morgen habe ich Sheila und Fellini gemeinsam im Körbchen "erwischt".
Das war nicht das erste Mal, Sheila hat den kleinen Fellini in ihr Hundeherz geschlossen und schleckt ihn hingebungsvoll ab. Dazu macht sie seltsame Geräusche, die ich von ihr und Shahri schon öfter gehört habe, wenn die zwei miteinander kuscheln.

2 hunde in einem Korb

 

Shahri besteht noch auf Distanz, aber die Lage ist insgesamt sehr entspannt in meiner kleinen Hundegruppe. Fellini legt jeden Tag an Geschwindigkeit zu und ich bilde mir ein, dass seine Hinterbeine auch schon kräftigere Muskeln haben. Der Babyspeck auf den Rippen ist verschwunden.

Dienstag, 10. November
Nach einer schönen Woche auf Texel sind wir wieder in Essen. Sheila, Shahri und auch Fellini haben sofort wieder ihr altes Leben weiter geführt. Direkt nach der Ankunft gab es Streit zwischen Shahri und Fellini, für mich ohne ersichtlichen Grund. Ich bin sofort mit einem heftigen Donnerwetter dazwischen gefahren. Dann war Ruhe, und ist bis heute auch geblieben. Heute hat Shahri Fellini mehrfach aufgefordert mit ihr gemeinsam an einem alten Socken zu zerren. Den hatte ich den Hunden geschenkt, denn besser sie zernagen einen kaputten Socken, als meine noch guten T-Shirts.

Insgesamt kann ich auch von dieser Reise wieder einmal behaupten, dass sich dabei der Zusammenhalt in der Gruppe und das gegenseitige Benehmen wesentlich verbessert haben. Heute habe ich ihn an sicheren Stellen immer wieder frei laufen lassen. Er schnüffelt viel und ausgiebig, sichert dabei immer ab, ob sein "Rudel" auch in der Nähe ist. Wenn ich rufe, kommt er sehr schnell und versteht auch schon das Kommando "falscher Weg" und ändert seine Richtung, um uns zu folgen. Das kann er von mir eigentlich nicht gelernt haben, er macht das den Hündinnen nach, an denen er sich auch sonst sehr orientiert. Zuhause schmust und kuschelt er furchtbar gerne.

Heute abend habe ich wieder mit dem Clickertraining für die Hündinnen begonnen, das haben wir vorher regelmäßig gemacht, damit die Damen auch ein wenig ihr Gehirnchen bemühen müssen. Sie lieben es. Auch Fellini hat sehr schnell den Sinn und Zwecks des Clickern begriffen und ist mit Feuereifer dabei. Heute haben wir "Sitz", "Platz" und "Körbchen" systematisch geübt. Er begreift sehr schnell, und ist ganz wild auf jede Art Leckerchen. Das werde ich nun weiterführen, bis auch er es schafft z.B. einen Ball in einen Korb zu legen und diesen Korb dann zu mir zu tragen. Auch kleine Dogdancing-Übungen habe ich mit den Mädchen so eingeübt und vieles andere mehr.

 

Mittwoch, 11.Nov. 2009
Nachdem gestern alles wie Friede-Freude-Eierkuchen aussah, hat es heute zweimal heftig gekracht zwischen Shahri und Fellini. Beim erstem Mal fand er seinen Hundekuchen nicht halb so interessant wie Shahris, hat sie an die Wand gedrängt und wollte ihr den abnehmen (Die Kuchen waren aus derselben Packung). Ziemlich laut war's. Ich habe Fellini genommen und in den Flur gestellt. Etwas später, es hat gerade mal nicht geregnet, gab es Lammschulterblätter im Garten für alle drei. Plötzlich stürzt sich Herr Fellini wieder auf Shahri und ihren Knochen und die beiden haben sich ganz schön ineinander verknäuelt und geknurrt dabei. Sheila rannte ins Haus unter den Küchentisch und ich habe die beiden getrennt. Die Futteraggression ging ganz eindeutig von Fellini aus. Shahri hat richtig gezittert vor Wut, und ich bin froh, dass weiter nichts passiert ist. Vielleicht sehe ich das ja etwas zu eng, aber ich will hier einfach keine blutigen Auseinandersetzungen.

Shahri konnte weiterfressen, Sheila auch, nur Fellini habe ich im Haus behalten und ihm die Meinung gesagt. Den Rest des Tages war Ruhe. Auch wenn ich manchmal dazu neige, meine Hunde mit menschlichen Augen zu sehen und zu beurteilen, hier haben sie mir mal wieder gezeigt, dass Hunde halt Raubtiere sind. Ein Hund ist ein Hund ist ein Hund, habe ich mal irgendwo gelesen.

Donnerstag, 12. November
Heute war bisher alles wunderbar ruhig, keinerlei Eifersüchteleien, Futterneid, Dominanzgeschichten etc. Fellini hat nun seine ersten drei Wochen um. Er hört draussen schon sehr gut, läuft problemlos an der Leine, mal mit einer der Hündinnen an der Koppelleine oder an der Einzelleine.

Inzwischen wird er gefüttert wie die Hündinnen auch, nur mit etwas mehr Knochenanteil, also zu ca. 70% rohes Fleisch, Knochen, grüner Pansen, fleischige Knochen, Eier, Hüttenkäse und je 15% Reis und Gemüse/Obst. Er mag alles. Fress ich nicht - gibt's nicht.

Freitag, 13.November 2009
Heute bin ich zum ersten Mal mit Fellini auf den Wochenmarkt gegangen. Da wir hier direkt am Wald wohnen, kennt er größere Straßen bislang nicht. Aber er hat es hat es super gelassen akzeptiert, viel geschnüffelt, sich nur einmal furchtbar erschreckt, als eine Plane durch den Wind angehoben wurde und laut geflappt hat. An den Bordsteinkanten haben "Stopp" und "OK" geübt. "Sitz" macht man höchstens 5 Sekunden, und Platz sowieso nur zuhause. Es besteht Übungsbedarf. Aber er ist brav an der Leine gegangen und hat sich auch von Fremden Menschen streicheln lassen: "Ach der ist ja so süß - ist das ein Border Collie?" - Meine Antwort: Nein, das ist ein "câine vagabond român". Großes Staunen.

Danach war er müde und ich bin mit den Mädels spazieren gegangen. Fellini allein zuhause. Es war für ihn überhaupt kein Problem, es war nichts zu hören, er lag auf seiner Decke, als wir wiederkamen, Flur und Küche waren noch in bester Ordnung. Dann gab's natürlich eine freudige Begrüßung, aber keinerlei Anzeichen von erlebtem Stress. So gesehen ist er ein echt "pflegeleichter" Hund.
Leider werden die Auseinandersetzungen zwischen ihm und Shahri doch immer heftiger, er zwickt und zwackt sie sehr gerne, das passt der natürlich nicht und Sheila geht zu ihnen hin, oder schaut mich an, als wolle sie sagen: nun mach was. Sie hast sichtlich Stress. Also kümmere ich mich natürlich drum. Aber es macht mich traurig: drei so wunderbare Hunde sollten sich nicht zanken. In Texel auf dem für alle Hunde fremden Territorium war es so viel leichter und friedlicher. Das macht mich doch sehr traurig.

Montag, 16.November 2009
Je länger ich warte, desto schwerer wird es:
Fellini braucht sein eigenes Zuhause.

Insgeheim hatte ich ja immer gehofft, den wunderbaren kleinen Kerl behalten zu können, aber die drei Hunde vertragen sich leider nicht wirklich gut. Immer wieder kommt es zu Auseinandersetzungen, noch ist alles ganz harmlos abgelaufen, aber da Fellini von Tag zu Tag selbstbewusster wird, will ich da auch kein Risiko eingehen. Shahri hustet seit ein paar Tagen und Sheila kaut vor lauter Nervosität mal wieder an den Pfoten, das weiße Fell färbt sich vom Lecken rosa. Im BrunoPet-Forum, auf meiner Homepage und im Aussieforum gebe ich bekannt, dass Fellini zu vermitteln ist. Das macht mich traurig, doch ich will die uns verbleibende gemeinsame Zeit genießen.

 

Sonntag, 22. November
Fellini war zum ersten Mal mit auf unserer kleinen Ruhrhalbinsel. Er ist ja so wasserscheu. Wir haben mal wieder Fotos gemacht:

Sheila & Shahri haben einen ollen Turnschuh aus dem Wasser gefischt :)

Sheila und Shahri

 

Jetzt will Fellini den Schuh haben,

fellini und shahri

 

und was er will, das bekommt er auch.

fellini mit schuh

 

Mittwoch, 25. November 2009
Nun ist der kleine Schatz ganz genau 5 Wochen hier, liegt zufrieden schlafend in seinem geliebten roten Körbchen auf dem Rücken, streckt alle vier Pfoten in die Luft und schnarcht hin und wieder.

Heute mittag hat es einen ziemlich heftigen Streit zwischen Shahri und ihm gegeben, als Shahri ihm seinen Knochen wegnehmen wollte: 1A Lammrippchen! Nee, das hat er sich aber nicht gefallen lassen. Nun hat er eine winzige Schramme auf dem Nasenrücken und Shahri musste zur Strafe in die Hundehütte im Flur, natürlich ohne Knochen.

Sonntag, 29.November 2009
Gestern waren wir bei einem Aussie-Treffen in Königwinter bei Bonn: Sheila, Shahri und Fellini. Der Kleine ist zwischen all den Aussies - so um die 20 Hunde - gar nicht aufgefallen. Wahrscheinlich hält er sich nun für einen "Romanian Shepherd".

 

Dienstag, 1.Dezember 2009
Bisher habe ich Fellini als recht unbeschwerten Junghund erlebt. Wenn wir mal woanders zu Besuch waren, war er ebenso wie die Hündinnen auch immer mit dabei. Seit ein paar Tagen versuche ich nun, ihn auch mal alleine in mein Atelier oder in andere Gebäude mitzunehmen.

Und da beginnt das Problem: Er hat panische Angst davor, in ein ihm unbekanntes Haus zu gehen. Treppenhäuser sind gruselig hoch drei. Das hat nichts mit Bockigkeit zu tun, es ist echte PANIK. Er setzt sich hin, zittert und windet sich fast aus seinem Geschirr heraus. Wenn ich ihn dann hochnehme, ist er puppenartig steif und lässt es über sich ergehen. Sind wir dann einige Zeit in einem Raum, in dem ihm nichts Böses geschieht, kann er sich schnell entspannen. Müssen wir diesen Raum aber wieder verlassen, dann kommt erneut diese Furcht in ihm hoch, so sehr, dass er sich wieder mit aller Kraft und angelegten Ohren dagegenstemmt. Auch mein köstliches Käsebrot kann ihn nicht überzeugen die Schwelle zu passieren. Ich trage ihn also wieder heraus.

Heute morgen musste ich selber mal zum Arzt und habe Fellini mitgenommen. Wieder war jeder Raumwechsel mit unerklärlicher Angst verbunden, besonders als wir das vollbesetzte Wartezimmer durchquert haben. Angst vor Menschen kenne ich von ihm eigentlich nicht. Doch Menschen in einem fremden Raum scheinen eine andere Kategorie zu sein. Ich habe ihn also wieder getragen. Übrigens mag Fellini das Getragenwerden normalerweise gar nicht. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch musste er alle zwei Stunden in den Garten: Durchfall. Ein Tag Fasten, dann Hühnchen mit Reis. Da die Hündinnen nicht davon betroffen waren, habe ich eine Infektion erstmal ausgeschlossen. Ich werde ihn weiter beobachten. Fellini ist bei alledem quietschfidel. Kein Fieber.

 

Freitag, 4.Dezember 2009
Fellini geht es wieder besser, kein Durchfall mehr.
Seit Beginn der Woche ist Shahri läufig und die Spannung zwischen ihr und Fellini wächst. Obwohl er ja früh kastriert wurde, ist er doch an Shahri's Zustand sehr interessiert und hat wohl auch eine Idee, was es damit auf sich hat, denn er hat mehrfach versucht, sie zu besteigen, was Shahri ja nun wirklich nicht leiden kann. Einige Male habe ich das Fellini-Tierchen von der Hündin runtergepflückt mit der deutlichen Ansage, dass ich das nicht dulde.

 

Fellin i

 

Fellini portrait

 

Sonntag, 6.Dezember
Vor ein paar Tagen hat sich endlich mal ein Interessent für das Fellinchen gemeldet, bei dem ich ein wirklich gutes Gefühl habe. Er und seine Familie mit einem Kind haben sich in den Kleinen verliebt, Fellini müsste tagsüber nicht alleine bleiben und dürfte sogar aufs Sofa. Langjährige Hundeerfahrungen, auch mit Hunden aus dem Tierschutz ist vorhanden. Schön wäre es, wenn's klappt.

Gestern und heute habe ich das Fellinchen mit ins THP-Seminar genommen, um ihn daran zu gewöhnen, dass auch fremde Häuser nichts zum Fürchten sind. Aber auch hier wieder Furcht vor jedem Hauseingang, Panik im Treppenhaus. Im Seminarraum hat er einmal alles kurz beschnüffelt und sich neben meinem Stuhl auf seiner Decke eingerollt, ganz lieb und ruhig. Doch als wir wieder gehen mussten, ging das grausame Spiel von vorne los. Ich habe ihn also wieder getragen, andernfalls hätte ich ihn an der Leine hinter mir her zerren müssen. Nun mache ich mir Gedanken, woher diese Panik kommen kann.

Montag, 7.Dezember
Wir haben gerade eine schlimme Nacht hinter uns: Fellinis Durchfall ist wieder da. Und wie! Dazu mehrfaches Erbrechen von gelbem Schleim. Seit 5 Uhr in der Nacht putze ich und die Waschmaschine läuft im Dauerbetrieb. Ich frage mich ständig, woher diese starke Angst kommt. Was mag er in seinen ersten 4 Lebensmonaten erlebt haben? Kann es eine schlimme Wunde in seiner Seele sein, die erst jetzt, nachdem er ein bisschen zur Ruhe gekommen ist, wieder aufbricht? Abgesehen davon ist das Fellinchen jedoch putzmunter und hat Hunger bis unter die Nase. Aber nun ist erstmal wieder ein Fastentag angesagt. Alles muss raus. Frühestens heute abend gibt es Möhrensuppe, das uralte Rezept: 1 kg Möhren in einem Liter Wasser 1 Stunde (oder länger) kochen. Alles pürieren und ab in den Hund damit.

Donnerstag, 10.Dezember
Den Durchfall sind wir wieder los, die Tierärztin hat ihn am Dienstag gründlich untersucht und für gesund erklärt. Jetzt heisst es: Mit Fellini trainieren, um seine Angst vor fremden Räumlichkeiten in den Griff zu bekommen. Zusammen mit Sheila, die er ja als Leithündin anerkennt, werde ich gezielt in ganz kleinen Portionen fremde Räume aufsuchen, erst ohne weitere Menschen darin, später mit Menschen, und ich hoffe, dass ich ihm so helfen kann, seine Panik zu überwinden. Vielleicht versuche ich es auch zusätzlich mit Bachblüten und beruhigender Massage und natürlich ganz viel Geduld. Sein Interessent von letzter Woche hat sich abgemeldet, da der Hund für seine Wohnung nun doch zu groß ist. Naja, vielleicht ist es besser so.

 

fellini im Herbstwald

Don't look back ...

Sonntag, 13. Dezember 2009
Fellinis unerklärliche Ängste nehmen seltsame Ausmaße an. Heute waren wir in einem Park, den über eine Brücke über einen Fluß erreicht. Vorgestern schon waren wir dort gewesen, er hat die Brücke zusammen mit mir überquert, als sei es das Normalste der Welt. Heute ist diese Brücke ein Angst erzeugendes Hindernis Weil das Licht so schön dort war, habe ich ihn am anderen Ende absitzen lassen, und gerufen. Es ist ihm sichtlich schwer gefallen zu mir zu kommen.

anst über die Brücke zu gehen

 

Sonntag, 20. Dezember 2009
Morgen ist Fellini seit genau zwei Monaten bei uns. Wir arbeiten immer noch an seiner Ängstlichkeit, erste Erfolge sind sichtbar. Inzwischen hat er auch schon mehrere Interessenten gehabt, leider war "der Richtige" noch nicht dabei.
Heute waren wir im Schneesturm unterwegs, alle drei Hunde fanden es toll und der kleine Karpatenhund mit seinem dichten Plüschfell ist eindeutig winterfest. Während Sheila und Shahri im Schnee Rentiere gejagt haben, hat er sich einschneien lassen und dabei an seinem Lammknochen geknabbert. Dass Shahri zu Zeit läufig ist, kümmert ihn nur wenig.

 

eingeschneit

 

 

 

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